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Fair Parken und Behinderungen vorbeugen Vorlesen


Eine Aktion von Stadtreinigern und Feuerwehr

Als Autofahrer reagieren wir sofort, wenn wir Blaulicht oder Signalhorn wahrnehmen und bilden eine Gasse für Rettungsfahrzeuge, aber wie sieht es aus beim Parken? Insbesondere in Wohnbereichen mit schmalen Anliegerstraßen behindern Falschparker die Arbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Stadtreinigern. Einmündungen sind durch Fahrzeuge versperrt,   Fahrzeuge parken im Kreuzungsbereich, gegenüber von Ausfahrten, zu weit vom Bordstein entfernt, oder die Fahrzeuge parken versetzt.  

Mit 30 Müllfahrzeugen sind die Stadtreiniger täglich im Einsatz und manövrieren ihre 26-Tonner mit einer Länge von zehn Metern durch Stadtverkehr und enge Straßen, um den Müll beim Kunden abzuholen. Doch es gibt Tage, an denen die Arbeit durch zugeparkte Straßen gewaltig ins Stocken gerät und sich Film reife Szenen abspielen. Hinter dem Müllwagen fahren die Fahrzeuge fast bis zur Stoßstange auf, vor dem Müllwagen steht ein aufgebrachter Fahrzeughalter, der darauf wartet, dass der Müllwagen zurücksetzt. Für den Fahrer des Müllfahrzeuges beginnt eine zeitaufwendige Millimeterarbeit mit dem Rangieren des 26-Tonners. Der Zeitplan für die Mülltour ist nicht mehr einzuhalten.

Viel extremer sind die Auswirkungen bei Feuerwehr und Rettungsdienst. Kommen diese Fahrzeuge durch Falschparker ins Stocken, geht es schnell um Menschenleben.

Geraten Menschen durch Gefahren in Not, können sie sich auf die Einsatzkräfte der Feuerwehr verlassen, die bereits nach weniger als einer Minute nach Eingang des Notrufes ausrücken und jede Stelle im Stadtgebiet nach maximal zehn Minuten erreichen. Soweit die Theorie, doch die Praxis sieht oft anders aus.

Beim Feuerwehreinsatz fahren möglichst fünf Fahrzeuge, die bis zu 14 Tonnen   schwer sind, im Zugverband. Eine Drehleiter benötigt beim Einbiegen in eine Straße einen Außenradius von mehr als 10 Metern. Zur Durchfahrt einer Straße bedarf es einer   Breite von mindestens drei Metern.

Oftmals gerät der Löschzug ins Stocken, weil parkende Fahrzeuge die Zufahrt versperren. Für den Fahrer beginnt das Manövrieren seines Fahrzeuges und gleichzeitig ein Wettlauf mit der Zeit, denn Menschen in Not warten auf ihre Rettung.  

"Wir möchten beim Bürger ein Bewusstsein für die Problematik, die das Falschparken auslösen kann, schaffen", so Bürgermeister Thomas-Erik Junge anlässlich des Ortstermins. "Niemand soll an den Pranger gestellt werden, sondern mit gegenseitiger Rücksichtsnahme und mehr Aufmerksamkeit können wir dem Problem begegnen", so Junge.  

Stadtreiniger und Feuerwehr haben gemeinsam einen Infozettel zum Thema Falschparker entwickelt. Der Falschparker wird auf die von ihm verursachte Behinderung hingewiesen und gebeten, fair zu parken, denn nur so können Feuerwehr, Rettungsdienst und Stadtreiniger rechtzeitig vor Ort sein.

Klaus Heinemann , stellvertretender Betriebsleiter der Stadtreiniger Kassel, und Norbert Schmitz, stellvertretender Amtleiter der Feuerwehr, haben die Infozettel an alle Rettungsdienst- und Müllfahrzeugfahrer ausgegeben. "Wir setzen auf eine positive Kommunikation", so Heinemann und Schmitz.

Als Autofahrer reagieren wir sofort, wenn wir Blaulicht oder Signalhorn wahrnehmen und bilden eine Gasse für Rettungsfahrzeuge, aber wie sieht es aus beim Parken? Insbesondere in Wohnbereichen mit schmalen Anliegerstraßen behindern Falschparker die Arbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Stadtreinigern. Einmündungen sind durch Fahrzeuge versperrt,   Fahrzeuge parken im Kreuzungsbereich, gegenüber von Ausfahrten, zu weit vom Bordstein entfernt, oder die Fahrzeuge parken versetzt.  

Mit 30 Müllfahrzeugen sind die Stadtreiniger täglich im Einsatz und manövrieren ihre 26-Tonner mit einer Länge von zehn Metern durch Stadtverkehr und enge Straßen, um den Müll beim Kunden abzuholen. Doch es gibt Tage, an denen die Arbeit durch zugeparkte Straßen gewaltig ins Stocken gerät und sich Film reife Szenen abspielen. Hinter dem Müllwagen fahren die Fahrzeuge fast bis zur Stoßstange auf, vor dem Müllwagen steht ein aufgebrachter Fahrzeughalter, der darauf wartet, dass der Müllwagen zurücksetzt. Für den Fahrer des Müllfahrzeuges beginnt eine zeitaufwendige Millimeterarbeit mit dem Rangieren des 26-Tonners. Der Zeitplan für die Mülltour ist nicht mehr einzuhalten.

Viel extremer sind die Auswirkungen bei Feuerwehr und Rettungsdienst. Kommen diese Fahrzeuge durch Falschparker ins Stocken, geht es schnell um Menschenleben.

Geraten Menschen durch Gefahren in Not, können sie sich auf die Einsatzkräfte der Feuerwehr verlassen, die bereits nach weniger als einer Minute nach Eingang des Notrufes ausrücken und jede Stelle im Stadtgebiet nach maximal zehn Minuten erreichen. Soweit die Theorie, doch die Praxis sieht oft anders aus.

Beim Feuerwehreinsatz fahren möglichst fünf Fahrzeuge, die bis zu 14 Tonnen   schwer sind, im Zugverband. Eine Drehleiter benötigt beim Einbiegen in eine Straße einen Außenradius von mehr als 10 Metern. Zur Durchfahrt einer Straße bedarf es einer   Breite von mindestens drei Metern.

Oftmals gerät der Löschzug ins Stocken, weil parkende Fahrzeuge die Zufahrt versperren. Für den Fahrer beginnt das Manövrieren seines Fahrzeuges und gleichzeitig ein Wettlauf mit der Zeit, denn Menschen in Not warten auf ihre Rettung.  

"Wir möchten beim Bürger ein Bewusstsein für die Problematik, die das Falschparken auslösen kann, schaffen", so Bürgermeister Thomas-Erik Junge anlässlich des Ortstermins. "Niemand soll an den Pranger gestellt werden, sondern mit gegenseitiger Rücksichtsnahme und mehr Aufmerksamkeit können wir dem Problem begegnen", so Junge.  

Stadtreiniger und Feuerwehr haben gemeinsam einen Infozettel zum Thema Falschparker entwickelt. Der Falschparker wird auf die von ihm verursachte Behinderung hingewiesen und gebeten, fair zu parken, denn nur so können Feuerwehr, Rettungsdienst und Stadtreiniger rechtzeitig vor Ort sein.

Klaus Heinemann , stellvertretender Betriebsleiter der Stadtreiniger Kassel, und Norbert Schmitz, stellvertretender Amtleiter der Feuerwehr, haben die Infozettel an alle Rettungsdienst- und Müllfahrzeugfahrer ausgegeben. "Wir setzen auf eine positive Kommunikation", so Heinemann und Schmitz.